ENERGIEBEWEGUNG NIEDERÖSTERREICH

Wir haben die Kraft. Nutzen wir sie.

100% Strom aus Erneuerbarer Energie. Bist Du dabei?

Jede/r UnterstützerIn zählt!Was bedeutet das?

Weniger ist mehr

Stefan B. Salzburg Alltägliches
Was ist dein Energieprojekt? Mein Alltags-Energieprojekt besteht/bestand eigentlich aus mehreren:

- Einkauf gezielter und regional (lokale Marktstände zumindest zur warmen Jahreszeit); Fleisch ausschliesslich und ohne Ausnahme von lokalen Bauern, die regional schlachten (führt ganz von selbst zu reduziertem Fleischkonsum)
- Müllvermeidung, nicht nur Trennung (dadurch konnten wir schon auf eine kleinere Tonne umsteigen, 70€ Ersparnis/Jahr)
- Plastikreduktion; zB keine Limonaden mehr, dafür mehr zT selbstgemachte Sirups aus der Glasflasche; kein Mineralwasser in PET, sondern Sodastream mit Leitungswasser
- wieder zurück zu Seifen, keine Shampoos, Duschgels, Flüssigseifen mehr im Bad; unglaublich wieviel Müll da eingespart werden konnte; Deo selbermachen (ganz leicht), AfterShave selber machen, Düfte nur noch in wiederbefüllbaren Flacons, Rasierseife statt Rasiergel/schaum; alle Seifen kommen aus regionaler Produktion
- Umstieg von teuren Systemklingen auf hochwertigen Rasierhobel (hat zwar den einen oder anderen Blutstropfen gekostet, aber: viel gründlichere Rasur oh Wunder mit EINER Klinge, hautverträglicher, wesentlich günstiger!) Invest in edlen Hobel hat sich nach 10 Monaten eingespielt, Klingen selbst kosten einen Pappenstiel; anfallender Müll: eine Ganzmetallklinge alle heiligen Zeiten)
- keine Plastiksackerln mehr, nur noch Stoff bzw. Glas oder Edelstahlbehälter für den Einkauf (schrittweise vollzogen, um den persönlichen Idealzustand zu erreichen)
- Zahnbürstenwechsel von Plastik auf Bambus
Warum hast Du genau das gemacht? Mich hat entsetzt, was wir eigentlich an Ressourcen verschleudern, wieviel wir rundherum unbewusst mitkaufen, bloss um es wegzuschmeissen; und natürlich um herauszufinden, wo was reduziert werden kann, ganz ohne Komfortverlust
Was hast Du davon? Da eingespartes Geld re-investiert wird, fällt der Faktor "Geldersparnis" weg, aber: man wird zufriedener (nicht, dass wir vorher unglücklich gewesen wären), manches wird zum Hobby, DIY macht mehr Spass als einfach nur kaufen; Kleinbetriebe werden unterstützt, Grosskonzerne - auch wenn wir sie brauchen - cashen eh zur Genüge
Deine drei Tipps für jemanden, der das Gleiche machen will? - das Internet zur Recherche nutzen, dazu ist es da
- Erfahrungsgemäss funktionieren langsame Umstellungen besser als vieles schnell zu ändern (Stichwort Gewohnheiten)
- Gerätschaften erst tauschen, wenn sie kaputt sind oder aber sie sind schon so steinalt, dass sie ihre Schuldigkeit längst getan haben
Bist Du dabei auf Unerwartetes gestoßen? Nicht ganz unerwartet, aber: der W-A-F (Woman-Acceptance-Factor) spielt fast überall die grösste Rolle :-)

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