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Niedrigstenergiehaus mit Wohnraumlüftung-Kompaktwärmepumpe (WW,FBH) und Passivhaus-Holzheizung anstatt Stromheizstab

Rainer H. Rohrendorf Heizung
Was ist dein Energieprojekt? Mein Projekt beschreibt die raumluftunabhängige Wärmeautarkie im Einfamilienhaus durch hocheffizienten 2kW-4kW Passivhaus-Kleinst-Holzofen, falls der Strom für die Wärmepumpe/Lüftung/Solepumpen etc. einmal ausfällt.
Zusätzlich wird bedarfsgerecht die Raumwärme in Wärmespitzenzeiten durch ca. 1m³ Bioenergie (Holz=Bio-Sonnenenergiespeicher) anstatt dem 1:1 Elektroheizstab abgebildet.
Der Effekt würde zwar auch mit einem Pelletsofen mit Steuerung an die Lüftungselektronik und einer Strombatterie erzielt, aber ich wollte ganz einfach die simple/rustikalere Variante ganz ohne Strom betreiben.
Ausserdem neigt ein geregeltes System dazu, immer die voreingestellten Temperaturen zu erreichen auch wenn z.b. kein Benutzer im Haus ist, und beim Holzofen wird innerhalb von wenigen Minuten die Wärme zu der Zeit zur Verfügung gestellt, wenn diese auch benötigt wird.
Warum hast Du genau das gemacht? 1) wegen der 100%igen Wärme-Unabhängigkeit
2) um den Stromverbrauch an den kältesten Tagen zu minimieren (kein 2kW Zusatzheizstab mehr nötig) und das Gesamtsystem der Wärmepumpe wird noch effizienter betrieben (weniger Betriebsstunden = höhere Soletemperatur-Flächenkollektor = besserer Wirkungsgrad).
Was hast Du davon? Stromeinsparung und damit verbunden noch um einiges mehr an Primärenergiegewinn.
Raumwärme im Haus kann noch mehr variiert werden und bietet stromunabhängige Wärme, wann immer man diese benötigt. Unsere 5 kW Photovoltaikanlage kann sich künftig auch mehr um die e-Mobilität kümmern (derzeit wird auch ein e-Scooter an sonnigen Tagen aufgeladen), weil insgesamt pro Jahr weit mehr Strom durch PV erzeugt wird als im Haushalt plus Wärme, WW, Lüftung verbraucht wird.
Das Gesamtkonzept im Einfamilienhaus wird schlüssig ohne auf grundlegenden Komfort verzichten zu müssen (im Gegenteil).
Deine drei Tipps für jemanden, der das Gleiche machen will? 1) Plane dein Haus oder deinen Umbau von Fachleuten die davon etwas verstehen und sieh dir die Lösungen vor Ort an. (gebe auch gerne private Tipps)
2) Bei Lüftungsanlagen, muss der Ofen Raumluftunabhängig mit einer eigenen Luftzufuhr betrieben werden und den technischen Spezifikationen (vor allem der Durchmesser für Luftzufuhr und Rauchabzug) entsprechen. Hier ist ein qualitativer Ofen und ein qualitativer Rauchfang (incl. Berechnung) unablässlich.
Mit einem innovativen Baumeister ist aber nichts unmöglich, und eine gute Planung beugt unbeabsichtigten Problemen vor.
Bist Du dabei auf Unerwartetes gestoßen? Ja, der Rauchfang war bei Baubeginn noch nicht für einen derartigen raumluftunabhängigen Ofen vorgesehen (da es einen solchen PH-Ofen noch gar nicht am Markt gab) und der "Neue"-Rauchfang wurde fachmännisch kostengünstig auf einen passenden umgebaut. (Ofen und Umbau waren immer noch günstiger als ein vernünftiger Pelletofen mit Lüftungssteuerung, wobei ein Pelletofen in diesem niedrigen Leistungsbereich nach wie vor kaum verfügbar ist).

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